Münzgeschichte · 309
309: Der Goldsolidus Konstantins
Kaiser Konstantin führt den Solidus ein, eine Goldmünze, die rund 700 Jahre stabil bleibt.
Um 309 n. Chr. führte Konstantin der Große eine neue Goldmünze ein, den Solidus, geprägt zu 72 Stück auf das römische Pfund – etwa 4,5 Gramm Gold. Nach einem Jahrhundert Inflation und verschlechtertem Silber stellte er das Vertrauen ins römische Geld wieder her.
Im Byzantinischen Reich behielt der Solidus Gewicht und Feingehalt rund sieben Jahrhunderte lang und wird manchmal «Dollar des Mittelalters» genannt. Sein Name lebt im italienischen «soldo», im französischen «sou» und im Wort «Sold» weiter – der Soldat ist einer, der Sold erhält.
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